Seit über einem Jahr warten die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Stolpe auf Usedom auf den Bau eines Funkmastes zur Verbesserung des Mobilfunkempfanges und des mobilen Internets. "Wir waren sehr optimistisch. Die Deutsche Telekom bekannte sich zum Bau eines neuen Mastes in unserer Gemeinde. Daran anschließend haben wir unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bereits im Herbst 2017 ein Grundstück für den Bau eines Betonmastes zur Verfügung gestellt," so Vizebürgermeister Falko Beitz.
Jetzt teilte die Deutsche Funkturm GmbH, die mit der Realisierung beauftragt wurde, mit, dass der Bau aufgrund der Insolvenz des Dienstleisters Europoles ins Stocken geraten ist. Der führende Hersteller von Masten sei mit der für die Erstellung des Bauantrags wichtigen Vorbereitungen, wie beispielsweise den Planungen, Vermessungen oder Lageplänen betraut.
"Nach über einem Jahr liegt uns immer noch kein Bauantrag vor. Das ist alles andere als zufriedenstellend. Ich erwarte von den Verantwortlichen die Voraussetzungen zu schaffen, die Planungsarbeiten schnellstmöglich abzuschließen, um mit den Bauarbeiten zu beginnen", so Falko Beitz.
Die Deutsche Funkturm GmbH habe versichert verschiedene Optionen für eine schnelle Realisierung zu prüfen. Auf einen konkreten Zeitplan wolle man sich jedoch nicht festlegen.